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Fliegende Bauten

Eingang zum Garten über die Alteburger Straße 176

Jörg Obergfell, Ulf Neumann und Andrea Dettmar,  verknüpfen die Begriffe Digitalität und Mobilität eng miteinander. Die Leichtigkeit mit der Distanzen überwunden werden können, geht jedoch mit dem Verlust der Körperlichkeit einher. Die Künstler:innen setzen sich mit der Verschränkung unterschiedlicher Materialitäten im digitalen und analogen auseinander: im Entwurf, in der Umsetzung vor Ort und im digitalen Raum.
Für die Ausstellung “Fliegende Bauten” entwerfen die Künstler:innen mobile, leichte und flexible Strukturen, die sich an Techniken des Zelt – und des Drachenbaus bedienen. Durch die zurückhaltende Materialität der Projektionsaufbauten wird die Mobilität des Analogen leichter möglich, so dass sich der mobile Ausstellungsraum an unterschiedliche Orte anschließen und den örtlichen und pandemischen Gegebenheiten anpassen kann. 
Die resultierenden Skulpturen werden auf ihrer Innen- und Außenseite mit Projektionen bespielt und dienen als Kooperationsraum für die Künstler:innen und die eingeladenen Gastkünstler:innen. Gäste sind u.a. Sebastian Stumpf, Akiro Hellgardt, Gabriella Hirst, Eleanor Turnbull, Melody Burke/ Frank Hoppe, Kate Rowles und Evan Thomas.
Parallel zu den verschiedenen Ausstellungsstationen wird die Raumstruktur sukzessive in den digitalen Raum zurückgespielt und durch interaktive Möglichkeiten erweitert. Das Projekt wird so nicht nur dokumentiert, sondern findet eine Übersetzung in den digitalen Raum. Die Präsentationen der Strukturen und Projektionen findet am Samstag, 3.09. 22 ab 18h Uhr im Kunstverein Global Forest und am 30.10.22 von 18:00 – 22:00h  im Neuland Garten in Köln statt.

Die Ausstellung “Fliegende Bauten“ wurde durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem BBK und der Stiftung Kunstfonds im Programm Neustart Kultur unterstützt.

Global Forest, Raumansicht, 2022
Ansicht Neuland Garten Köln, Foto: Jörg Obergfell